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Verleihung des Donauschwäbischen Kulturpreises


Foto: Helmut BernerInnenminister Reinhold Gall: „Mit den Preisen bringt das Land seinen Dank und seine Anerkennung zum Ausdruck"

Die donauschwäbische Kultur muss für unsere nachkommenden Generationen erhalten bleiben.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Montag, 4. November 2013. Bei der Preisverleihung im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen. Baden-Württemberg als Patenland über die Donauschwaben und die Banater Schwaben habe sich dies zur Aufgabe gemacht. Um dem gerecht zu werden, habe die Landesregierung 1966 den Donauschwäbischen Kulturpreis ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre verliehen werde.

In diesem Jahr werde der Preis in der Sparte „Musik und Musikwissenschaften“ vergeben. Musik spreche nicht nur eine universelle Sprache und könne Emotionen Ausdruck verleihen – Musik sei vor allem auch einer Kultur. „Diese zu pflegen und zu erhalten, dazu will der baden-württembergische Kulturpreis anregen“, so der Minister. Auch Kulturschaffende mit donauschwäbischen Wurzeln oder die sich mit der donauschwäbischen Kultur verbunden fühlen und damit zu ihrem Erhalt beitragen, würden ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg gehe in diesem Jahr an Professor Anton Hollich, Musiker und Musikpädagoge aus Baden Baden. Professor Hollich genieße als Solist, Kammermusiker, Dirigent,Pädagoge und als vielseitiger Unterhaltungsmusiker höchste Anerkennung. Dank seines hochprofessionellen Einsatzes sei nicht nur der Donauschwäbischen Blasmusik ein Denkmal gesetzt, sondern auch die Tradition der Donauschwäbischen Kultur weitergeführt worden.

Den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis erhalten das aus einer donauschwäbischen Familie stammende Geschwisterpaar Sarah und Oliver Christian. Die beiden gebürtigen Augsburger seien Preisträger bedeutender Musikwettbewerbe im In- und Ausland und seit vielen Jahren aktive Teilnehmer der Musikwoche für deutsche „Musikkultur im südöstlichen Europa e.V.“.

Der Musikwissenschaftler und Musiker Dr. Franz Metz aus München erhalte die ebenfalls mit 2.500 Euro dotierte Ehrengabe des diesjährigen Donauschwäbischen Kulturpreises. Dr. Metz habe sich außerordentliche Verdienste um die wissenschaftliche Erforschung der Musikgeschichte der Donauschwaben und um die Pflege und Verbreitung dieser Musik erworben. „Mit den verliehenen Preisen bringt das Land Baden-Württemberg seinen Dank und seine Anerkennung zum Ausdruck“, betonte Gall und motivierte die Preisträger, der Musik und der donauschwäbischen Kultur verbunden zu bleiben.

Quelle: „Brücke“, Folge 5-6 Dezember 2013, Seite 216-217




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