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Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation


© by scheindorf.de Unter dem Leitwort Deutschland geht nicht ohne uns wurde am Sonntag, 14. September 2014, erstmals in Bayern der landesweite Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation begangen.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren danach wurden Millionen Menschen in den deutschen Siedlungsgebieten im Osten Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation. In Westdeutschland lebten nach ihrer Vertreibung rund 10 Millionen Flüchtlinge. Das waren gut 20 Prozent der Bevölkerung.

Beim Festakt in der Münchner Staatskanzlei betonte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Aktualität der Thematik und forderte eine weltweite Ächtung von Vertreibungen. Derzeit zählt die Welt ungefähr 50 Millionen Flüchtlinge. So viel wie noch nie. Die Gedenkstunde in der Staatskanzlei endete mit einer Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Vertreibung.

Lange haben Vertriebenenverbände für einen Gedenktag der Vertreibung gestritten. Nun haben sie ihr Ziel erreicht. Ab nächstem Jahr, gibt es ihn auch deutschlandweit.

Die Bundesregierung der großen Koalition hat am 27. August 2014 beschlossen, einen nationalen Gedenktag einzuführen. Der Beschluss der Bundesregierung sieht vor, ab dem Jahr 2015 jährlich am 20. Juni den Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung zu begehen. Dieser Tag (20. Juni) ist gleichzeitig der seit 2001 von den Vereinten Nationen eingerichtete Weltflüchtlingstag.

Mit seinem Leitwort 2014 will der Bund der Vertrieben (BdV) ein Fenster öffnen und den Blick auf den kreativen Beitrag der Vertriebenen und ihrer Nachkommen zur Entwicklung Deutschlands lenken. Denn wer genau hinsieht erkennt so Erika Steinbach, Deutschland geht nicht ohne uns!


Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach wird sich nicht um eine weitere Amtszeit als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen bewerben. Ihr designierter Nachfolger ist Bernd Fabritius. Dr. Bernd Fabritius - Rechtsanwalt, geboren am 14. Mai 1965 in Agnetheln, Siebenbürgen - ist seit Herbst 2013 für die CSU im Bundestag.




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